Dienstag, 17. April 2012

Safran macht den Kuchen gehl

Backe, backe Kuchen,
Der Bäcker hat gerufen.
Wer will guten Kuchen backen,
der muss haben sieben Sachen,
Eier und Schmalz,
Zucker und Salz,
Milch und Mehl,
Safran macht den Kuchen gehl!
Schieb, schieb in'n Ofen 'nein.

Eine Freundin hat mir zu Weihnachten dieses süße Fläschchen mit Safran geschenkt, um das ich nun schon eine Weile herumgeschlichen bin und mich nicht recht herangetraut habe.

 Aber nun habe ich mir mal einen Ruck gegeben und wollte wissen, was es mit dem Safran auf sich hat. Da Safran ja nicht in dem Ruf steht einen sehr intensiven Geschmack zu haben, wollte ich ein Gericht, das von sich aus relativ wenig Eigengeschmack hat. Waffeln erschienen mir ganz passend, zumal Butter ja ein Geschmacksverstärker sein soll. ^_~

Also erstmal den Safran in warmen Wasser einweichen, wie es auf der Packung empfohlen wird. (Das ist übrigens ein Päckchen (0,1g) Safran von Ostmann, weil ich es nicht übers Herz gebracht habe das schöne Fläschchen zu knacken.)

Da sieht man schon, wie schön der Saran gehl färbt.
Um besser vergleichen zu können, habe ich die Hälfte des Waffelteiges ohne Safran zubereitet und die Hälfte mit. Der Effekt war allerdings wesentlich schwächer, als ich mir das vorgestellt habe. Auf dem Foto ist die rechte Seite mit Safran. Da muss man schon genau hinschauen.


Tja und wonach schmeckt Safran nun? Die Definition sagt ja "bitter-herb-scharf". Ich empfand es eher als irgendwie blumig. Um bitter zu schmecken hatte ich wohl nicht genug drin. Aber herb-blumig trifft es für mich. Mein Freund hätte es eher als nussig in Richtung Walnuss beschrieben. (Aber der meint auch, dass Coke Zero nach Pfeffer schmeckt. XP)
 Jedenfalls waren wir uns beide einig, dass die Waffeln damit nicht wirklich besser schmecken. ^^;;;

Dann doch lieber Schokosoße, Himbeeren und Zimtsahne.   = D 



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