Sonntag, 9. Dezember 2012

Für einen angehenden Dickkopf


Bei der Beschäftigung mit der Frage, was man einem Baby eigentlich so anzieht, stolpert man automatisch über den "amerikanischen Ausschnitt". Damit umgeht man im Prinzip das Problem, den Kragen mit Knöpfen oder einem Reissverschluss ausstatten zu müssen, damit das Köpfchen durch passt und es trotzdem den Hals warm hält. Da ich mir nicht so ganz vorstellen konnte, dass man den Kragen dann wirklich ohne Probleme schön weit bekommt, habe ich mal ein Shirt in Gr.50 zum Rumspielen genäht. (Schnitt aus der Ottobre 1/2004)

(Das liegt jetzt auf dem Bild schiefer, als es wirklich ist.)
Und es funktioniert tatsächlich! Man kann den Kragen mit einer Hand bequem soweit dehnen, als ob auf beiden Seiten Knöpfe zum Öffnen angebracht wären. Ob das in der Praxis mit einem kleinen strampelnden Würmchen auch noch so gut funktioniert, muss sich natürlich noch herausstellen.

Ottobre schlägt wieder eine Versäuberung des Kragens mit einem Streifen Bündchenstoff vor, der verarbeitet werden soll, wie Schrägband. Diesmal war ich gerüstet! Es hat auch schon wesentlich besser funktioniert, als mein letzer Versuch mit dem Jersey. (Logisch, Bündchnstoff rollt sich nämlich nicht so bestialisch, wie Jersey und behält zumindest vorübergehend die Form, die man ihm einbügelt.) Beim zweiten Shirt (Gr. 56) hat es auch ziemlich ordentlich geklappt.


Um mir die nervige Bügelei zu sparen, werde ich es das nächste mal mit der Schrägbandformer-Methode von Schnabelina versuchen. Knackpunkt ist und bleibt aber die Tatsache, dass man hier nicht mit der Overlock arbeiten kann. Und meine normale Nähmaschine transportiert die elastischen Stoffe einfach nicht besonders gut. Da ich auch den Nähfußdruck nicht einstellen kann, habe ich inzwischen den Trick gefunden, den Nähfuß beim Nähen ganz leicht anzuheben. Damit lässt sie viel seltener Stiche aus und das Ergebnis wird wesentlich ordentlicher.

Die Fotos habe ich tatsächlich draußen im Schnee gemacht. (Und meine Kamera ist offensichtlich der Meinung, dass das kleine Shirt heller ist, als der blendend-frische Schnee draußen. Wenn das Persil wüsste ...)
Zuerst habe ich das dunkelblaue Shirt fotografiert und finde es ganz lustig, dass man auf dem Bild mit dem kleineren Shirt nun anhand der Abdrücke sieht, dass es tatsächlich nur kürzer ist und kürzere Ärmel hat, als das Größere. Am Umfang ändert sich gar nix. ^^

1 Kommentar:

  1. Die Sachen sind soooo süß! Ich bin ja schon auf Fotos mit dem Babydrachen darin gespannt.

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