Donnerstag, 2. Mai 2013

So still hier ...


Bis vor kurzem ging ich ja davon aus, ein Neugeborenes würde vor allem schlafen.



Allerdings bestimmt eher der gesunde Appetit unseres neuen Mitbewohners meinen Tagesablauf. Darum kann ich allen frischgebackenen Mamis eine App wirklich ans Herz legen:
Stillen von Matthias Droste.



Das Prinzip der kostenlosen App ist eigentlich denkbar einfach: zu Beginn des Stillens klickt man die Rechte oder linke Seite an. Damit wird die Startzeit erfasst. Am Ende tippt man auf Stopp. Im Laufe des Tages werden die Stillzeiten mitprotokolliert. Und falls man gerade mal wieder Rechts und Links verwechselt hat, oder verpeilt hatte Start oder Stopp zu drücken, kann man auch für jeden Eintrag sämtliche Daten im Nachhinein korrigieren.

Die App ist zum einen sehr praktisch, um immer zu wissen, mit welcher Brust man zuletzt gestillt hat. Außerdem wird in den Stillpausen (sekundengenau) angezeigt, wie lange das letzte Stillen her ist. Natürlich richte ich mich beim Stillen nach seinem Bedarf und nicht der Uhr, aber es ist trotzdem hilfreich, um abzuschätzen, wann er sich wahrscheinlich wieder melden wird.



Darüber hinaus bietet die App ein paar nette Spielereien. So kann man sich die Stillzeiten der letzten Tage als Balken anzeigen lassen. Da sieht man dann wunderbar, warum meine Augenränder zwischen dem 17. und 19.04. besonders tief waren, und dass unsere Nächte tendenziell schon ruhiger werden (die weißen Bereiche nehmen zu).


Oder man lässt sich die Stillzeiten des letzten Monats gleich übereinander legen. Daraus könnte man z.B. ablesen, dass wir am häufigsten um 14:00 Uhr stillen.


Und dann kann man sich noch zusammenfassen lassen, wieviel Zeit man an den einzelnen Tagen mit Stillen zugebracht hat. Die Ansicht finde ich besonders beeindruckend. Bei 5-6 Stunden allein fürs Stillen am Tag, (fürs Wickeln kann ich im Moment fast die gleiche Zeit nochmal drauf rechnen) wundert einen dann auch nicht mehr, dass man abends schon froh ist, wenigstens zum Duschen gekommen zu sein.

Wie man sieht hat der kleine Kerl einen echten Vollzeitjob, um zu verhindern, dass uns langweilig wird. ^_~



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